Dolomitkalk – organischer Dünger für Deinen Garten

Ein Gartenboden ist der natürlichen Witterung ausgesetzt und einem Wandel, der durch andere oranische Materialen erzeugt wird. Damit Dein Garten auch eine gute Wachstumsgrundlage hat, bietet sich Dolomitkalk als organischer Dünger an. Aufgrund seiner Komposition wertet er den Gartenboden auf. 

Ein sattgrüner Rasen, prachtvolle Gehölze und eine reiche Gemüseernte resultieren vornehmlich aus einer ausgewogenen Nährstoffversorgung, die Pflanzen erst in Kombination mit Kalk erzielen, da die Qualität des Bodens erst den Zugang zu Düngemitteln ermöglicht.

Was ist Dolomitkalk?

Wer neu in der (Hobby) Gärtnerei ist, kann sich unter Dolomitkalk nicht viel vorstellen. Er sieht aus wie eine Ausfüll-Masse und ist sehr fein gemahlen. Im Prizip ist genau das seine Aufgabe – er reichert den Boden mit Nährstoffen an, füllt ihn also damit auf. 

Hauptbestandteil ist das Dolomitgestein, auch als Calciumcarbonat bekannt. Dieser macht zwischen 50 und 60 % des Düngers aus. Die nächstgrößte Komponente ist Magnesiumcarbonat, welches ca. 40 % ausmacht. Viele sprechen bei der Ausbringung von Dolomitkalk auch von einer Auskalkung im Garten.

Welche Eigenschaften hat der Dolomitkalk?

Der Kalkdünger besteht aus zwei wichtigen Bodenkomponenten, die vor allem die Säureregulierung gewährleisten sollen. Diese Zusammensetzung findet nicht nur in der Landwirtschaft eine Anwendung, sondern auch in der Bauwirtschaft, die diese Komponenten als Füllmaterial anwenden.

Im Düngerbereich schafft der Kalkdünger eine ausgezeichnete Grundlage, um sauer wachsende Pflanzen mit den passenden Nährstoffen zu versorgen. Das heißt wiederum, dass der Dolomitkalk auch nicht überall zu einer Anwendung kommen kann.

Darüber hinaus hat der Dünger die Eigenschaft seine Wirkung schonend und langsam zu entfalten. Wir können dann von einer Langzeitwirkung sprechen. Selbst wenn Du Anfänger im Garten bist, kannst Du mit Dolomitkalk schnell gute Ergebnisse erzielen.

Hamann Dolomitkalk
Dolomitkalk

Was ist der Unterschied zwischen organischem und mineralischem Dünger

Der Unterschied zwischen einem organischen Dolomitkalk und einem mineralischen Kalk ist schnell gefunden. Der organische Kalk wird aus organischen, von der Natur gebotenen Stoffen hergestellt. Ein mineralischer Dünger hingegen ist ein Industrieprodukt, welches den organischen Stoffen nachempfunden ist. Natürlich haben beide Dünger einige Vorteile, die eine Anwendung begründen.

Der mineralische Dünger beispielsweise wird schneller aktiviert. Der organische ist jedoch für die Umwelt besser, denn eine Überdüngung kann meist nicht stattfinden.

Dolomitkalk und sein Aussehen

Eine Besonderheit, die man beim Kauf durchaus beachten sollte, sind die Erscheinungsformen des Kalkdüngers. Der gemahlene Dolomitstein kann in verschiedenen Formen im Einzelhandel ankommen. Unterschieden werden meist zwei Arten, der gemahlene Stein und der körnige Stein. Der gemahlene Kalkdünger hat den Vorteil, dass er schneller ausgeworfen werden kann. Bei Kiesundco bieten wir Dir die gemahlene Version an.

Um eine gleichmäßige Deckung des gemahlenen Düngers zu gewährleisten, empfehlen Experten die Verwendung einer Verteilungsmaschine. Der gröbere Dünger hingegen liegt leichter in der Hand und kann anders dosiert werden. Jedoch braucht er länger, um in den Boden einsinken zu können.

Welche Pflanzen brauchen einen kalkhaltigen Boden

Brombeeren oder die Birne sind auf kalkhaltige Böden angewiesen. Apfelbäume, Möhren, Mangold, Erdbeeren und Pflaumen gedeihen mit Kalk einfach besser. Neben der Anwendung für diese Nutzpflanzen kannst Du Dolomitkalk auch für Rasen benutzen.

Blumen, wie der Lavendel freuen sich ebenso über diese Art der Düngung.

Wie bereitet man den Boden mit Dolomitkalk vor

Wer Kalkdünger kauft, 

Wie kann man den Dolomitkalk am besten anwenden, eine Frage die viele Erstnutzer sich sicherlich stellen. Wer den Kalk kauft, sollte wissen, dass er bereits bei der Bepflanzung genutzt werden kann. Das heißt, er kann nachträglich den Pflanzen zur Verfügung stehen. Besser ist es natürlich, wenn der Dolomitkalk direkt als Grundlage im Boden eingearbeitet wird. Dazu muss bekannt sein, welche Pflanzen den Boden nutzen werden und wie dieser zusammengesetzt ist.

Dazu muss der Boden entsprechend aufgelockert sein. Zu entfernen sind entsprechende alte Pflanzenreste oder Wurzeln, die sich im Boden befinden. Danach kann der Dünger ganz einfach mit der Hand auf den Boden aufgetragen werden.

Zu empfehlen ist dabei das Tragen von Handschuhen. Anschließend wird der Dünger in den Boden untergehoben, was mit dem Umgraben am besten ermöglicht wird. Ist das erfolgt, kann die Pflanze in den Boden eingebracht werden. Durch das Gießen im Anschluss wird der Dünger meist zusätzlich aktiviert.

Natürlich ist ein Verwenden bei bereits bestehender Bepflanzung ebenso möglich. Dazu sollte der Dünger auf den Erdboden aufgebracht werden. Durch das anschließende Gießen geht der Dünger in den Boden und wirkt bereits nach ein paar Tagen vollständig.

Die Anwendung auf dem Rasen ist ähnlich gut gestaltet und zeigt sich leicht. Der Dolomitkalk wird auf dem Rasen aufgebracht und anschließend ist der Rasen mit reichlich Wasser zu versehen. Das reicht aus, um eine grüne und gesunde Rasenfläche zu erhalten.

Vorteile

Mit Dolomitkalk kaufen Sie einen kohlensauren Kalk, der zusätzlich angereichert ist mit dem Nährstoff Magnesium. Das ergibt ein Gesamtpaket mit folgenden Vorteilen für Ihren Garten:

  • Ein zu niedriger pH-Wert wird auf das richtige Maß angehoben
  • Das enthaltene Magnesium fördert ein sattes Blattgrün, da der Aufbau von Chlorophyll unterstützt wird
  • Das Bodenleben wird vitalisiert, sodass eine gute Krümelstruktur entsteht
  • Dünger wird optimal aufgenommen für ein besseres Wachstum und eine üppige Blüte

In erster Linie profitieren Rasenflächen und Koniferen von einer regelmäßigen Versorgung mit Magnesiumkalk. Sinkt der pH-Wert zu stark ab, breiten sich auf Grünflächen Moos und andere Verfilzungen aus. Die Edelgräser verlieren ihre sattgrüne Farbe, da zugleich die Zufuhr von Magnesium behindert wird. Ähnlich ergeht es Koniferen, da auch hier im zu sauren Boden das für die Chlorophyll-Bildung wichtige Magnesium festgelegt wird und die Nadeln verbräunen.

Tipp: Die Gabe von Kalk erhöht den Bedarf an Humus. Arbeiten Sie daher im gekalkten Boden zusätzlich Dünger ein, wie Kompost und Hornspäne, um den gesteigerten Nährstoffverbrauch auszugleichen. Frischer Stallmist sollte nicht zeitgleich eingearbeitet werden, sondern in einem Abstand von 10 bis 14 Tagen.

Tipps für die Anwendung

In der Anwendung von Dolomitkalk wird unterschieden nach einer Gesundungskalkung und einer Erhaltungskalkung. Deuten Symptome, wie ein vermooster Rasen oder verbräunende Koniferen auf einen Mangel an Kalk und Magnesium hin, ist eine höher dosierte Gesundungskalkung erforderlich. Um Ihre Zier- und Nutzpflanzen vor einer Unterversorgung zu bewahren und die Bodenqualität zu sichern, werden Sie lediglich alle 2 bis 3 Jahre Magnesiumkalk kaufen müssen. Über den tatsächlichen Bedarf gibt ein pH-Wert-Test aus dem Gartencenter letzten Aufschluss. Werden die folgenden Richtwerte unterschritten, bringen Sie den Garten mit Kalk wieder ins Lot:

  • Lehmboden: Bester pH-Wert 6,8 bis 7,0
  • Lehmboden mit leichtem Sandgehalt: Bester pH-Wert 6,3 bis 6,8
  • Sandboden mit minimalem Lehmanteil: Bester pH-Wert 5,8 bis 6,3

Wichtig zu beachten ist, dass Dolomitkalk nur dann erforderlich ist, wenn die Idealwerte unterschritten werden. Weist das Test-Ergebnis auf einen alkalischen Wert größer 7,5 hin, kalken Sie den Boden bitte auf keinen Fall. Jetzt sind Maßnahmen gefragt, die den pH-Wert absenken und nicht zusätzlich in die Höhe treiben.

Tipp: Der Zweck einer Kalkung bestimmt die Aufwandmenge. Für eine Gesundungskalkung bringen Sie zwischen 400 und 800 Gramm je Quadratmeter aus. Im Rahmen einer Erhaltungskalkung empfehlen wir für einen leichten bis mittleren Boden 200 bis 250 Gramm und für einen schweren Boden 150 bis 200 Gramm je Quadratmeter.

Bester Zeitpunkt ist im Herbst

Haben Sie einen Mangel an Kalk und Magnesium diagnostiziert, ist das ideale Zeitfenster im Herbst geöffnet, um Ihren Rasen zu kalken. Auf diese Weise ist die Grünfläche für die Strapazen des Winters bestens gerüstet. Wer diesen Termin verpasst, versorgt die Pflanzen im zeitigen Frühjahr mit Dolomitkalk, rechtzeitig vor dem Beginn des Wachstums. Die Fläche sollte trocken sein, wenn Sie den Kalk ausbringen. Wählen Sie bitte einen Tag mit bedeckter Witterung, denn unter direkter Sonneneinstrahlung fügt der Kalk den Pflanzen Verbrennungen zu. Erst im Anschluss wird gewässert, damit die Mineralstoffe vollständig aufgenommen werden.

Dolomitkalk optimiert den Kompost

Sammeln sich auf Ihrem Kompost im Laufe des Jahres größere Mengen an Rasenschnitt und Herbstlaub an, beugen Sie einer unerwünschten Versauerung ganz einfach vor. Zu diesem Zweck streuen Sie ab und zu eine Schicht Magnesiumkalk auf dem Komposthaufen aus. Auf diese Weise bleibt der pH-Wert in dem organischen Dünger im Gleichgewicht. Eine Dosierung von 1 Kilogramm je Quadratmeter sollte indes nicht überschritten werden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflanzen vertragen keinen Magnesiumkalk?

Da der zentrale Effekt von Gartenkalk in der Regulierung und Anhebung des pH-Wertes im Boden besteht, dürfen Pflanzen mit einem Bedarf nach saurer Erde nicht gekalkt werden. Hierzu zählen Heidepflanzen, wie Erika (Erica) oder die Besenheide (Calluna vulgaris). Ebenso vertragen Blütenschönheiten, wie die meisten Lilien (Lilium) oder Frauenschuh-Orchideen (Cypripedium) keinen Kalk. Insbesondere wollen Moorbeetpflanzen, wie Azaleen, Rhododendron und Hortensien nicht mit Kalk behelligt werden.

Wie kann die Aufnahmebereitschaft für Dolomitkalk im stark vermoosten Rasen erhöhen?

Mit Blick auf einen vermoosten Rasen bestehen berechtigte Zweifel, dass der Kalk tatsächlich bis an die Wurzeln gelangt. Wenn Sie die Grünfläche zunächst im Schachbrettmuster vertikutieren, trägt diese Maßnahme zu einer verbesserten Aufnahme von Kalk maßgeblich bei. Haben Sie den Kalk in der richtigen Dosierung ausgebracht, sollte der Rasen ausgiebig gewässert werden.

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