Rasendünger

Rasendünger mit Gerät

Ein prächtiger grüner Rasen im Garten lässt so manches Herz höher schlagen. Damit ein Wimbledon-Feeling aufkommt, dürfen sich kein Moos und Löwenzahn zwischen die Halme drängen. Wenn Du dafür sorgst, dass der Rasen immer schön kurz ist, benötigst Du weniger Rasendünger. Für all diejenigen, die sich nicht die Zeit dafür frei schaffen können ist Rasendünger das Mittel zur Wahl. Er verleiht dem Rasen die Kraft ordentlich zu gedeihen und Unkraut zu verdrängen.

Worauf Du beim Rasendünger achten musst.

  • Die Wahl des geeigneten Düngers, hängt wesentlich vom Boden ab, auf dem der Rasen wächst. Trockene Regionen benötigen meistens mehr Dünger als feuchte und mooshaltige Gegenden.
  • Beim Rasendünger gilt: Lieber die richtige Menge und nicht zu oft, sonst bewirkst Du das Gegenteil.
  • Grundsätzlich unterscheidet man in zwei unterschiedliche chemische Verbindungen von Rasendüngern. Organische Dünger bestehen aus Pflanzenteilen und tierischen Ausscheidungen. Die Mineraldünger setzen sich als mineralischen Salzen zusammen.

Eine Sache ist uns Menschen bereits seit Jahrtausenden bekannt: Regelmäßiges Düngen kann den Ertrag eines Feldes erhöhen. Damals wurden üblicherweise die Ausscheidungen von Mensch und Tier genutzt.

Warum reichen die Nährstoffe des Bodens nicht aus, um die Pflanzen ausreichend zu versorgen?

Die Nährstoffe fehlen, weil wir Menschen durch die Ernte den natürlichen Verfallsprozess unterbrechen und die Pflanzen dem Boden diese Nährstoffe entziehen. Wichtige Elemente wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Schwefel und Calcium sind dadurch nicht mehr in ausreichender Menge im Boden vorhanden, weil diese Nährstoffe durch die Ernte davongetragen werden.

Moderne Forschungsansätze setzen neben Exkrementen auf sogenannte Bioregulatoren. Ihnen wird nachgesagt eine positive Wirkung auf die Wurzeln und das Sprießen der Halme zu haben. 

In diesem Beitrag haben wir für Garten- und Grundstücksbesitzer eine umfassende Kaufberatung zum Thema Rasendünger erstellt. Hier erhältst Du alle wichtigen Informationen, wie Du Deinen Rasen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kann und das Gras in Deinem Garten grüner ist, als beim Nachbarn.

1. Welche verschiedenen Rasendünger-Sorten gibt es? 

Wichtige Kriterien sind bspw.:

  1. Wie schnell wirkt der Dünger (schnell vs. langsam wirkender Rasendünger)
  2. Nährstoffzusammensetzung (Einzelnährstoff- vs. Mehrnährstoffdünger)

Folgende Dünger-Typen sind die relevantesten:

Rasendünger TypEigenschaften
Organischer Rasendüngerbestehen aus Pflanzenresten und tierischen AusscheidungenGranulate aus kleinen Hornspänen und Trebernenthalten Mikroorganismen, die organische Substanzen erst in Nährstoffe umwandelnWirkung erst nach ca. 4 Wochen erkennbar (Rasen-Langzeitdünger)biologisch abbaubar und sehr umweltfreundlichunbedenklich in Haushalten mit Kindern
Mineralischer Rasendüngergrößte Produktgruppe auf dem MarktMischung aus Stickstoff, Phosphor, Kalium und MagnesiumRasen-Kunstdünger für ein sattes Grün und ein schnelles WachstumWirkung tritt sofort ein, hält meistens nur 4 Wochenregelmäßiges Nachdüngen nötig
Kombi-Düngerorganisch-mineralischer Rasendüngervereint die Vorteile beider DüngerGras wächst sehr schnellkeine ausreichende Langzeitwirkung

1.1. Wie gut sind Universaldünger und wann brauchst Du sie?

Grundsätzlich gilt: Je mehr verschiedene Pflanzenarten im Garten wachsen, desto eher ist der Griff zum Universaldünger zu empfehlen. Universaldünger können sowohl Blaukorn-Rasendünger, Flüssigdünger, oder auch Granulate sein. Diese Dünger besitzen meist eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung mit allen wichtigen Spurennährstoffen.

Sowohl Blaukorn-Rasendünger als auch Flüssigdünger oder Granulate können Universaldünger sein. Diese Dünger bestehen aus einer sehr ausgeglichenen Nährstoffzusammensetzung, die alle wichtigen Spurennährstoffe enthält.

1.2. Rasendünger mit Unkrautvernichter

Rasendünger gegen Moos enthalten einen hohen Anteil an Eisen, der die Moospflanzen absterben lässt.

Rasendünger mit Unkrautvernichter sind 2-in-1-Produkte, die gleichzeitig das Wachstum des Rasens fördern und dabei das Unkraut stoppen sollen. Diese Düngemittel sind oft Mittelpunkt von Diskussionen, da sie teilweise Stoffe enthalten, die der Umwelt Schaden zufügen können. Als Verbraucher hast Du die Wahl zwischen organischen, umweltfreundlichen Varianten und chemischen Zusammensetzungen, die zwar effektiver, dafür allerdings auch umweltbelastend sind. 

Der Compo Floranid Rasendünger fungiert auch als Unkrautvernichter. Bei der Anwendung solltest Du unbedingt darauf achten, dass der Dünger nicht auf Steine oder Platten gelangt, da sonst schnell Rostflecken entstehen können. Außerdem eignet sich dieser Dünger nicht für Gärten und Blumenbeeten. Der Unkrautvernichter, kann auch die Blumen vernichten.

1.3 Welcher Rasendünger wirkt gegen Moos?

Im Frühling beginnt in vielen Gärten der Mooswuchs. Moos wächst in schattigen Bereichen und benötigt keine Sonneneinstrahlung. Da das Moos dem Boden Nährstoffe entzieht, fehlen diese dem Rasen zum Wachen. 

Folgendes kannst Du tun, um den Mooswuchs zu unterbinden:

  • Regelmäßig den Rasen vertikutieren
  • Rasensamen mit dem Streuwagen verteilen und neuen Rasen anlegen
  • Rasendünger mit Moosvernichter

Ein Rasendünger gegen Moos wird auch Eisendünger genannt. Das darin enthaltene Eisen sorgt dafür, dass Moospflanzen innerhalb weniger Tage absterben. Diese kannst Du nach wenigen Tagen einfach durch Vertikutieren entfernen.

Tipp: Ob Dein Boden an Eisenmangel leidet, erkennst Du an einer Gelbfärbung der Pflanzen.

2. Gibt es eigene Dünger für verschiedene Jahreszeiten?

Kurze Antwort: Ja! Rasendünger sind auf die Bedürnisse des Rasens zu unterschiedlichen Jahreszeiten ausgelegt.

Eine optimale Rasenpflege erfolgt nach Jahreszeiten. Was Du bei der Rasenpflege im Frühjahr, im Sommer, in Herbst und im Winter beachten musst, kannst Du hier in kompakter Form nachlesen.

2.1. Rasendünger im Frühjahr

Der Startschuss für den Dünger: Rasen düngen beginnt im Frühjahr, idealerweise im März. In dieser Zeit kann der Boden erstmalig wieder Dünger und neue Nährstoffe aufnehmen. Bemooste Flächen kommst Du am einfachsten mit Moosvernichter entgegen. Im April vertikutierst Du den Rasen, um im Anschluss neue Rasensamen auszusäen.

2.2. Rasenpflege im Sommer

In den Sommermonaten beginnst Du mit der Erhaltungsdüngung. Der Dünger sollte einen hohen Kalziumanteil besitzen, der Gräser vor dem Austrocknen schützt.

2.3. Rasendünger für den Herbst

Im Herbst ist der Boden meist noch warm. So hat u.a. der Hersteller Compo spezielle Herbstdünger entwickelt, die eine Langzeitwirkung von bis zu 3 Monaten haben. Mit diesem Dünger wird die Zellstruktur des Rasens gestärkt und für den Winter vorbereitet.

2.4. Rasendünger für den Winter

Gefrorene Böden nehmen keine Nährstoffe mehr auf, daher benötigt Dein Rasen in Winter keine besondere Pflege. Ab März kannst Du wieder mit dem Düngen Deines Rasens beginnen.

Rasen Dünger mit Garten

3. Kaufberatung: Diese Faktoren musst Du berücksichtigen, wenn Du Rasendünger kaufst

Hauptnährstoffe in den Rasendüngern

Der Rasen braucht für ein gesundes Wachstum drei Hauptnährstoffe: 

  • Stickstoff für das Wachstum und die Grünfärbung
  • Phosphor für die Förderung des Wurzelwachstums
  • Kalium, um den Boden belastbarer zu machen. 
  • Saison
    Prüfe immer, ob der Rasendünger für die Saison geeignet ist, für die Du ihn verwenden möchtest.
  • Füllmenge in kg
    Wenn Du größere Rasenflächen mit dem Streuwagen düngen wollen, solltest Du lieber zu großen Packungen greifen, da Du hier ein Einsparpotential erzielen kannst. Achte neben der Füllmenge auch auf die Angabe „Reicht für … in m²“.
  • Mit Unkrautvernichter
    Kaufe einen kombinierten Rasendünger, wenn Du das Wachstum des Rasens fördern möchtest und gleichzeitig gegen Unkraut vorgehen möchtest. 
  • Phosphoranteil
    Phosphor fördert die Regeneration des Rasens. Wenn der Rasendünger einen Phosphoranteil von 6 bis 8 % hat, dann wirst Du eine merkliche Verbesserung der Rasenstruktur spüren.
  • Stickstoffanteil
    Rasendünger mit einem Stickstoffanteil von 10 bis 20 % optimieren das Wurzelwachstum.

4. Häufige Fragen zum Kauf von Rasendüngern

4.1. Wie schnell wirkt Rasendünger?

Das hängt von der Art des Rasendüngers ab. Mineralische Dünger wie Blaukorn wirken sofort, allerdings muss regelmäßig nachgedüngt werden. Die Wirkung von organischen Rasendüngern setzt erst nach ca. 4 Wochen ein, hält dafür aber auch ca. 3 Monate.

4.2. Wie oft sollte man seinen Rasen düngen?

Das hängt zum einen von der Jahreszeit, in der Du düngen möchtest und vor allem von der Art des Bodens ab. Bei wenig strapazierten Böden reicht es, wenn Du im Frühjahr und im Herbst Dünger ausbringst. Solltest Du feststellen, dass Dein Rasen mehr Zuwendung benötigt, kannst Du ihn auch bis zu 4 Mal im Jahr düngen.

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